Musikalischer Lern- und Wohlfühl-Raum für alle Sinne
Einweihung des neuen Musikzimmers
der Volksschule Bernau
29.03.2007

"Das neue Musikzimmer ist das Schönste, was ich je in der Schule gesehen habe! 
Am besten gefällt mir die Wassermusik-Ecke!"
Stefanie Huber, 3a

Die feierliche Einweihung war ein großer Freudentag für Schüler, Lehrer, Eltern, Vertreter der Gemeinde und des Schulamts Rosenheim, Handwerker, Helfer und Sponsoren. Dass dieser Tag zugleich der 25. Todestag von Carl Orff war, hatten wir im Vorfeld nicht bedacht. Es war aber eine glückliche Fügung, denn wie kein anderer Musiker des 20. Jahrhunderts hat Carl Orff entscheidende Impulse für einen zeitgemäßen erlebnis- und handlungsorientierten Musikunterricht gegeben! Dass Musik wirklich "...für jeden erlebbar und erlernbar..." (C. Orff) ist, bewiesen die geladenen Gäste, indem sie von Herrn Prechter zum gemeinsamen Musizieren aufgefordert wurden und sich spontan und mit Freude daran beteiligten.


Musizieren machte sowohl dem Bürgermeister ...

... als auch dem Schulrat Spaß


 



Auch die ehemalige Schulleitung Peter Ripke und Lisa Wicha
zeigte sich von ihrer musikalischen Seite

 

In den Grußworten der Firma Erdgas Südbayern, vertreten durch Tanja Erb, der Gemeinde Bernau, vertreten durch Bürgermeister Klaus Daiber, und des Schulamtes Rosenheim, vertreten durch Schulrat Michael Herzig, kamen Freude, Staunen und Anerkennung über den beeindruckenden Raum und die vielfältige, zum großen Teil ehrenamtlich geleistete Gemeinschaftsarbeit zum Ausdruck.

Schüler der Schule Bernau belegten in Solodarbietungen sowie in Gruppenaufführungen eindrucksvoll die große Bandbreite und das Begeisterungspotenzial des Faches Musik. Der Auftritt der Komponistin und Sängerin Kathi Stimmer-Salzeder bildete den musikalischen Abschluss der Feier. Nach so viel schöner Musik und "gscheiten Reden"  waren alle sehr aufnahmebereit für das Buffet des Elternbeirats, das dieser dankenswerterweise und wie immer in ausgezeichneter Qualität bereit stellte.

 


"Früh übt sich ... "
Das Blasorchester der Schule

 


"Martin, ein Geigen-Virituose"


Ein "feuriger" Auftritt der Klasse 3a

 

 


Auch die Trommelgruppe überzeugte 
mit ihrem Können


Ein musikalisches Highlight:
Herr Prechter und Kathi Stimmer



Franzi spielte zünftig auf seiner "Ziach" auf

Initiator für dieses Projekt war der Gewinn des Wettbewerbs der Firma Erdgas Südbayern, wofür es 10 000 Euro Startkapital gab.  Aber ohne das finanzielle Entgegenkommen der Handwerker und die unentgeltlich geleistete Arbeit der beiden Architekten und vieler Helfer, ohne die lange Liste der Spender, Sponsoren und die große Unterstützung durch die Gemeinde Bernau hätte dieser Raum nie in dieser beispiellosen Form realisiert werden können! (siehe Danksagung!!)

Die eifrigsten Helfer und "Hand-Werker" wurden beschenkt:

 


Der Architekt: 
Domenicus Juen


Die letztjährige Elternbeiratsvorsitzende: 
Geraldine Hentschel

 


Unser Mann für's Elektrische:
Herr Wachter

 


Frau Lackerschmid in Vertretung für ihren Mann
(Verputzarbeiten)

 

 


Herr Klarl: verlegte den Holzboden


Thorben König: war für die Decke zuständig


Unser Schreiner: Lothar Mehnert



Herr Weitzel fertigte die Wasserrinne

 

 


Bettina Spieß entwarf und gestaltete das Mosaik 
in der Wassermusik-Ecke


Die Malerarbeiten 
stammen von Herrn Haas

 

 


Herr Osterhammer spielte mit den 
Münchnern Philharmonikern


Der Mann für's Finanzielle: 
Bürgermeister Daiber

 

 


Die Projektleiterin:
Iliane Högen

 
Herr Prechter:
für seinen tatkräftigen Einsatz in allen Bereichen

 

 


Alexandra Noé
in Vertretung für ihre Schwester


Die Architektin: 
Patricia Noé

 

 

Herausgekommen ist nun ein völlig neuer Prototyp eines Musikraumes, der ein wirklicher  "Wohlfühlraum für alle Sinne" und zugleich ein höchst funktionaler Raum ist.  

    Das kann man alles im Neuen Musikraum erleben:

  Experimentieren/Improvisieren/Tonleitern bilden 
    (Gläser und Wasser in der Wassermusik-Ecke: sphärische Klänge
    entstehen)

•  Gebundene Tänze und freies Sich-Bewegen zur Musik

•  Vorspielen und Präsentieren auf der flexiblen Bühne

•  Musizieren auf Trommeln und Naturton-Instrumenten im Kreis 
    (runder Teppich)

•  Singen zur Klavierbegleitung

•  Spielen am Instrumentenbaum 
    (selbst gebaute Gongs aus dem Gongbau-Workshop)

•  Spiele zur Förderung des genauen Zuhörens, 
    des Reaktionsvermögens und der
Konzentration 
    (Schachbrettmuster im Boden)

•  Hören von Musikbeispielen in guter Tonqualität 
    (dies ist noch „Zukunftsmusik“ – eine
Musikanlage fehlt noch)

 

Ú Schauen Sie sich doch den Musikraum einmal an – 
am "Tag der Offenen Tür" kann er besichtigt werden!  
  Freitag, 11. Mai 2007 von 8:00 – 11:00 Uhr 

 

 

Fotos: Schmuck und I. Högen

 

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