Pressebericht


07.07.2008

21000 Euro für Pausenhof

Was eine gute Motivation mit einem handfesten Ziel vor Augen, enger Zusammenhalt und gesunder Ehrgeiz bewirken können, zeigte der erste Spendenlauf der Bernauer Grundschule sehr anschaulich

 

Für ihren Pausenhof liefen die Bernauer Grundschüler, so weit die Füße trugen. 
Foto: Berger

 

Alle Schüler, unterstützt von ihren Lehrern inklusive Rektor Wolfgang Prechter, Eltern und Elternbeiräten sowie einigen Gemeinderäten und finanziert von zahlreichen Sponsoren liefen für "ihren" Pausenhof um die Wette. Am Ende hatten sie gemeinsam 21690 Euro erlaufen. Seit Ewigkeiten ist der Pausenhof eine parkähnliche Wiese mit einem Basketballkorb - und vier steinernen Philosophen. Sehr schön und gemütlich, aber eben nicht unbedingt den Bedürfnissen von Schulkindern angepasst.

Noch während die letzten rekordhungrigen Läufer ihre Runden drehten, erläuterte Prechter die Gestaltungsvorstellungen. Das Philosophen-Quartett soll Gesellschaft von einigen Steinen zum gemütlichen Niederlassen erhalten, um einen großen Baum in der Mitte der Wiese ist ein "Fühle-Pfad" mit unterschiedlichen Materialien angedacht und daneben soll auch noch ein Platz für die sportliche Betätigung geschaffen werden.

Wie so oft hapert es an den Finanzen. Und so kamen Förderverein und Elternbeirat auf den Spendenlauf.

Eltern, Großeltern, Nachbarn, Freunde und Verwandte sponserten die Schüler großzügig, bis zu 20 Euro pro Runde. Als ebenso freigiebig erwiesen sich auch zahlreiche Bernauer Geschäftsleute, die Getränke und Lebensmittel beisteuerten. Auch für die Teilnehmerurkunden und die Laufzettel hatten sich großzügige Geldgeber gefunden.

Bürgermeister Klaus Daiber gab den Startschuss ab. Gelaufen wurde ein Parcours von rund 500 Metern um das Schulhaus. Mindestens 30 Schüler liefen die kompletten 30 Runden, die auf der Laufkarte als "Maximum" verzeichnet waren. Motivation war mit Sicherheit das Vorbild der "Großen", sprich Eltern, Lehrkräfte und Gastläufer, die beständig auf dem Kurs präsent waren.

Uwe Linner, Elternbeirat und durchtrainierter Triathlet, schaffte gar zwei komplette Karten mit insgesamt 60 Runden. Susanne Bredow lief 40 Runden, Konrektorin Petra Henz und Iliane Högen, Lehrerin der zweiten Klasse, füllten je eine Karte mit 30 Runden. Elternbeiratsvorsitzende Doris Bernhofer und Rektor Prechter umrundeten 25-mal die Schule.

Gemeinderat Sepp Genghammer (Die Grünen) hatte sich eigens ein paar Stunden frei genommen, um seine Runden zu drehen. Einen Rekord verzeichnete Gemeinderat Gerhard Jell (CSU), der nicht nur 30 Runden abspulte, sondern mit sechs Sponsoren aus der Bernauer Geschäftswelt und örtlichen Glaubenvertretern die meisten Geldgeber auf seine Person vereint hatte.

Zur Abkühlung hatte die Feuerwehr am "Stadionausgang" eine kalte Dusche aufgestellt, durch die viele Läufer dankbar hindurch liefen. Erstmalig zum Einsatz kamen bei dieser Veranstaltung auch die neuen Schul-T-Shirts in den kräftigen Farben Gelb und Blau. Or

 

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