Woche der Gesundheit und Mobilität 
an der Grundschule Bernau
14.10.-18.10.2013

Vom 14.–18. Oktober 2013 veranstaltete die Grundschule Bernau eine Projektwoche zum Thema "Gesundheit und Mobilität".

Neben dem Unterricht gab es für die Klassen im Wechsel besondere Aktionen:

   

In den "Klasse 2000"-Stunden probierten die Schüler durch viele praktische Versuche aus, wie das Gehirn funktioniert und knüpften ein Nervenbahnennetz. Auch Entspannungstechniken oder Möglichkeiten, mithilfe der Stopp-Ampel Konflikte zu bewältigen, konnten kennengelernt und auch gleich angewandt werden. Dazu kam die Ernährungsberaterin Doris Bernhofer an die Schule.

   
   
Wandern macht müde.

Am Dienstag war für die gesamte Schule Wandertag, wobei das Wetter glücklicherweise gut mitspielte, denn es war der einzige wirkliche Sonnenscheintag am Vormittag in dieser Woche. Die ersten und zweiten Klassen wanderten mit ihren Lehrerinnen und einigen Eltern noch ohne große Steigungen zum Farbinger Hof bzw. zum Chiemsee, während die dritten und vierten Klassen mit ihren Klassleitern zur Hofalm hinaufstiegen.

 

Im Pausenhof  absolvierten die Schüler klassenweise einen Fahrrad- bzw. Roller-Parcours.

 

Dabei  gab es einen Slalom, eine Wippe, über die gefahren werden musste, einen Tunnel, einen Kreisverkehr, eine Engstelle,  zu lesende Buchstaben, wofür man sich rückwärts umschauen musste und einen Einhand-Zielwurf während des Fahrens.

"Die Wippe ist das Beste!", waren sich viele Schüler einig.

Mobil und mit Spaß dabei zeigten sich die Schüler auch im Sportunterricht bei der Bewältigung einer Slalomstrecke mit dem Rollbrett.

    

Viele Mütter fanden sich am Donnerstag in der Schulküche ein, um die "Gesunde Pause" für die gesamte Schule vorzubereiten. Ab halb acht Uhr wurden Obst und Gemüse geschnitten und Vollkornbrote geschmiert. Mit Schnittlauch und Radieschen garniert war alles ein richtiger Augen- und Gaumenschmaus. Entsprechend war dann auch der Andrang der Schüler während der ersten Pause.

Am Donnerstag und Freitag opferte Harald Loferer vom Bayrischen Roten Kreuz-Einsatzzentrale Prien seine Freizeit, um den einzelnen Klassen den Rettungswagen des Bereitschaftsdienstes vorzustellen. Er erklärte die Tätigkeiten eines Rettungssanitäters, wobei die Kinder Fragen stellen und die Gerätschaften inspizieren konnten. 

          

"Ganz schön eng hier", hörte man, als sich ein "Patient" auf die Vakuum-Liege betten lassen durfte. Beim gegenseitigen Verbinden bewiesen die Schüler im Anschluss, wie gut sie aufgepasst hatten. 

        

Weil für die psychische Gesundheit auch eine entspannte Lernatmosphäre und gegenseitige Anerkennung ohne Leistungsdruck wichtig sind, wurde das neue Spielezimmer während der Projektwoche vielfach genützt:  Die Kinder beschäftigten sich in selbst gewählten Kleingruppen mit lernfördernden Spielen, wobei der Konstruktionsbau großen Raum einnahm, der oft wertvolle Teamarbeit erforderte. Es war schön zu erleben, wie kooperativ und friedfertig diese Phasen verliefen.

      

Am Freitag in der ersten Pause stellte jede Klasse auf dem Pausenhof ein Spiel vor. Da gab es Hüpfspiele oder Spiele mit den Geräten aus den Pausen-Spielekisten wiederzuentdecken.

Viele  Ideen aus dieser Woche werden die Schüler sicher noch in die nächsten Wochen nachhaltig weitertragen.

Ein herzlicher Dank geht an alle ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter, die ihre Freizeit, Kraft und Energie in dieser Woche für die Schule zur Verfügung gestellt haben!

 

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