Lesung mit Barbara Rütting  

Die Vorfreude war bei allen sichtbar   

 Barbara Rütting liest 
"Auf der Flucht mit Mirto"

Der    schreibt:

"Rütting vermittelt Freude am Lesen"

17.11. 2006

Bernau (daa) - Lesen eröffnet eine andere Welt, fördert den Geist, die Phantasie und die Sprache: Wie sehr im Medienzeitalter, dominiert vom Medium Fernsehen, die gedruckten Worte nach wie vor faszinieren, davon sind auch die zahlreichen

«Lesevorbilder» überzeugt, die im Rahmen einer bundesweiten Aktion Schulkinder besuchten. In Bernau war dies die Landtagsabgeordnete der Grünen, Barbara Rütting, die aus ihren eigenen Büchern vorlas.

Mucksmäuschenstill war es im neuen Musikzimmer, als Rütting den Mädchen und Buben der dritten und vierten Klasse aus ihrem Kinderbuch «Auf der Flucht mit Mirko» vorlas. Zuvor hatten die Erst- und Zweitklassler den Geschichten des Katers «Fettucini» gelauscht, ebenfalls aus der Feder der Wahlbernauerin. «So aufgeregt war ich schon lange nicht mehr», erklärte Rütting nach der Lesung strahlend.

Der Umstand, dass die international bekannte frühere Schauspielerin vor den kleinen Zuhörern «Bammel» gehabt hatte, beruhte auf zwei Umständen. Erstens saßen zwei komplette Schulklassen auf kleinen Teppichen vor ihr und zweitens war sie sich nicht sicher, ob der Inhalt des Buchs nicht doch erst etwas für ältere Kinder sei.

«Auf der Flucht mit Mirto» verbindet die Themen «Auffinden und Pflege eines ausgesetzten Hundes» und den Tierschutz-Gedanken miteinander. Seit vielen Jahren setzt sich Rütting vehement für den Tier- und Umweltschutz ein und formuliert auch in ihrem Buch die Forderung nach einer vehementen Ablehnung von Tierversuchen. Den Kindern gefiel das Buch und viele streckten die Finger in die Höhe als Rütting fragte, wer ein Tier habe.

«Wer hat schon eine Landtagsabgeordnete als Vorleserin?», freute sich Rektor Wolfgang Prechter über den prominenten Gast. Mit Blick auf die Aktion betonte er, wie wichtig es sei, dass die Kinder gerne lesen.

Die bundesweite Aktion unter dem Motto «Vorlesen braucht Vorbilder» basiert auf dem Umstand, dass zwei von drei Eltern ihren Kindern nicht vorlesen. Am «Vorlesetag» übernehmen das an die 9000 Vorleserinnen und Vorleser im ganzen Land. Sie besuchen regelmäßig die Kinder und lesen ihnen vor. Gleichzeitig bietet die Stiftung «Lesen» auch Erzieherinnen, Lehrkräften und anderen Multiplikatoren entsprechende Seminare an.

22.11.2006 

     

Gespannte kleine Zuhörer ...

... aufmerksame größere Zuhörer

 



Auch den Erwachsenen gefiel's 

P.H.

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