"Graf Knickerbocker und die Zauberoma"
Aufführung der TheaterAG unter Leitung von Franz Gasser

21.07.2008

A la Comedian Harmonists begann die schwungvolle Schuljahresabschlussaufführung der TheaterAG der Grundschule Bernau unter der Leitung von Franz Gasser.

"Ich wollt, ich wär´ein Huhn", "Liselotte, lass uns auf die Wiese gehen" und "Wo ist der Tiger?" wurde von den Kindern der TheaterAG köstlich präsentiert und persifliert.

Danach konnten sich die Zuschauer, Schüler, Geschwister, Eltern und Lehrer über eine gelungene Vorstellung des Stückes "Graf Knickerbocker und die Zauberoma" freuen.

Graf Knickerbocker, gespielt von Elena Bernhofer/Alexander Schmuck, steht wegen Schulden kurz vor dem Verkauf seines Schlosses an die Immobilienfirma "Glücklicher hausen in alten Kartausen".

Die einzige Lösung scheint es zu sein, den Zauberer Spekulatius, gespielt von Franziska Osenstätter/Isabell von Bergwelt, den einzigen Untermieter im Schloss, um die Bezahlung einer Miete zu bitten, denn verkaufen wollen der Graf und seine Angestellten das Schloss nicht. Die Köchin Rosamunde gespielt von Sophia Kaufmann und der Hausdiener Moritz, dargestellt von Christopher Weitzel/Elias Spieß, setzen den Zauberer in seinem Turmstüberl davon in Kenntnis. Der durchtriebene Zauberer aber verzaubert die beiden in eine Gans und in einen Kater, um selbst den Immobilienverkauf zu seinen Gunsten unter dach und Fach zu bringen.

Währenddessen taucht das Schlossgespenst Schabernak im Turmzimmer auf - die beiden verzauberten Angestellten klagen dem kleinen Gespenst, gespielt von Ramona Fritz das drohende Unheil. Doch da betritt die rüstige Zauberoma, gespielt von Salome Kofler, das Turmstüberl und befreit Kater und Gans durch den Zauberspruch: "Hokus pokus fidibus, 3x schwarzer Omnibus". Gelernt hat die Zauberoma das Zaubern in einem Volkshochschulkurs: "Zaubern für Senioren". Auch die Oma erfährt nun von dem drohenden Schlossverkauf.

In der Zwischenzeit sitzt der unheilvolle Zauberer in Gestalt des Grafen, mit den Immobilienmaklern, gespielt von Jokob Oberholzner und Manuel Schnell, vor dem Kaufvertrag. Der eigentliche Graf wurde vom Zauberer in eine Standuhr verwandelt. Bei der Unterzeichnung tritt das Schlossgespenst auf den Plan und beginnt vor den Immobilienmaklern zu spuken. Jetzt kommen auch die Zauberoma, sowie Köchin und Hausdiener zu der Vertragsunterzeichnung. Die Zauberoma riecht schon den faulen Zauber und enttarnt mit dem Zauberspruch:  "Schwarze Katze, rote Maus, wer du auch bist, du musst heraus!" den "falschen Grafen" und verwandelt den hinterlistigen Zauberer Spekulatius in einen Frosch. Auch der "richtige Graf" wird von seinem Standuhrdasein erlöst. Zum Glück ist der Kaufvertrag ungültig und Moritz präsentiert den staunenden Schlossbewohnern den gefundenen Familienschatz aus dem Turmstüberl. Damit können die Schulden des Grafen bezahlt werden. In Zukunft soll auf dem Schlossgelände ein Kindererlebnispark entstehen und auch Spuknächte mit echten Gespenstern werden Einnahmequelle für den Grafen sein.

Ein Hoch auf alle Schauspieler, Souffleure, Bühnen-/und Tontechniker, Kulissenschieber, die für ihre gelungene Vorstellung mit dem tosenden Applaus der Zuschauer bedacht wurden. Herzlichen Dank auch an den Leiter Herrn Gasser, der mit viel Geduld und Engagement das Stück mit den Schülern eingeübt hat.


Umrahmt wurde der Auftritt der TheaterAG mit mehreren mitreißenden Rhythmen  von den professionell wirkenden Trommelgruppen der Klassen 3 und 4.

P.H.

  

    



                 Trommelgruppe der 3. Klassen

  

                                               




A Capella-Einlage der Theatergruppe 

    

  

                                                   
                                                    Impressionen vom Theaterstück "Graf Knickerbocker und die Zauberoma"

 

 

        


Trommelgruppe der 4. Klassen und Lied "Kum bay jah" gesungen von der Klasse 4a

 

 

I.H.

 

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