Schullandheimaufenthalt der 4. Klassen
24.06.-26.06.2015

Vom 24. – 26. Juni 2015 fuhren die beiden vierten Klassen mit ihren Lehrerinnen Katharina Praxenthaler, Lisa Wagenstaller und Petra Matthes sowie Katharina Wastlhuber ins Schullandheim. Dazu die Berichte der Schüler:

Die Vorbereitungen

Schon am Anfang des Schuljahres war die Rede davon, dass wir vielleicht ins Schullandheim fahren. Nach einiger Planungszeit kamen die Eltern zum Elternabend. Da wurden dann Bilder vom Haus gezeigt und Fragen geklärt. Am nächsten Tag durften auch wir die Bilder sehen. Wir teilten auch gleich die Zimmer und den Tischdienst ein.

Endlich kam der langersehnte Tag, als wir unsere vollgepackten Koffer in den Bus einluden und in Bernau losfuhren. Als wir nach langer Fahrt ankamen, war der Ausblick auf das Haus wunderschön. Das Gebäude war umgeben von einem kleinen See, einer Fußballwiese, einer Tischtennisplatte, einem Volleyballnetz und einem Seminarraum.

  

Unser Programm

Wir waren von Mittwoch bis Freitagnachmittag im Schullandheim Wiedhölzlkaser. Das liegt am Weitsee und in der Nähe von Reit im Winkl.

Das war der 1. Tag: Tagsüber sind wir zur Nattersbergalm gewandert und in der Nacht haben wir eine Nachtwanderung unternommen.

2. Tag: Wanderung zum Seegatterlparkplatz. Anschließend sind wir zum Holzknechtmuseum gefahren. Am Abend haben wir es uns rund ums Lagerfeuer gemütlich gemacht und gesungen.

Tag 3: Nach dem Frühstück sind wir ins Steinzeitdorf in Siegsdorf gefahren. Danach mussten wir mit einem weinenden und einem lächelnden Auge Abschied nehmen und nach Hause fahren.

 

Bergwanderung zur Nattersbergalm

Am Mittwoch gingen wir, die Klassen 4a und 4b, vom Schullandheim aus auf die Nattersbergalm. Geführt von Bildern zogen die Klassen los. Ab dem Seegatterl ging es bergauf. Ungefähr an der Hälfte des Weges trafen wir auf eine Bank und machten Brotzeit. Als Gruppenfoto versuchten wir alle, uns auf die Bank zu setzen. Das war ein ziemliches Problem, denn sie war natürlich viel zu klein für 48 Kinder und 4 Lehrer. Der restliche Weg wurde steiler. Am Ziel hatten wir alle schon wieder Appetit und gönnten uns eine Pause. Auf der Nattersbergalm gab es einen Spielplatz mit Schaukel, Baumhaus, Trampolin und noch vielem mehr. Nach einer Stunde traten wir den Rückweg an. Wir entdeckten Riesenschnecken, Wasserfälle und Vogelnester. Im Wiedhölzlkaser hatten dann einige schon einen gescheiten Muskelkater. Was für ein Erlebnis! Alle waren todmüde.

      
          
                  

  

Die gruselige Nachtwanderung

Am Mittwoch um 21.00 Uhr im Schullandheim brachen wir, die Klassen 4a und 4b zu einer Nachtwanderung in den Wald auf. Als wir ein gutes Stück gegangen waren, las uns Frau Wagenstaller eine Gruselgeschichte vor. Nach der Erzählung gingen wir tiefer in den Wald. Danach durften wir eine Strecke alleine, zu zweit oder zu dritt gehen. Frau Wagenstaller jagte uns noch ein wenig Angst ein und gab uns zur Ermutigung Süßigkeiten. Als wir die Strecke abliefen, hörten wir komische Laute. Plötzlich stolperten wir auch noch über eine Schnur. Aber am Ende waren wir alle stolz, dass wir uns getraut hatten. Um 22.00 Uhr wanderten wir zurück. Im Bett durften wir dann endlich die Briefe lesen, die uns unsere Eltern geschrieben hatten. Viele bekamen Heimweh, aber wir haben uns gegenseitig getröstet, dann war es nicht mehr so schlimm.

Der Zahnbürstenmörder

Im Schullandheim spielten wir ein spannendes Spiel: der Zahnbürstenmörder. Wenn du die Zahnbürste gesehen hast, warst du tot und durftest nicht mehr mitspielen. Du musstest dich ungefähr nach 10 Minuten in die Liste eintragen, die im Bastelraum hing. Wer tot war, musste die Uhrzeit und den Ort wurde eintragen. Der Zahnbürstenmörder hatte seine Zahnbürste immer dabei um andere zu ermorden. Am ersten Tag waren alle voller Panik und haben rumgeschrien. Es wurde aber keiner getötet, viele haben geraten und waren damit auch ausgeschieden. Am nächsten Tag wurde keiner getötet, wir haben schon gedacht es gibt keinen. Bis wir am Lagerfeuer beobachtet haben, wie unsere Lehrerin jemandem die Zahnbürste gezeigt hat. Wir haben sie verdächtigt und es war richtig. Anschließend wurde noch ein neuer bestimmt. Er ist sofort rausgerannt und hat viele getötet. Leider hat jemand verraten wer es ist, obwohl er tot war.    

Das Holzknechtmuseum in Ruhpolding

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Linienbus nach Ruhpolding. Aber zuerst mussten wir eine Stunde lang zur Bushaltestelle laufen. Im Museum machten wir dann einen Rundgang und schauten uns die alten Holzhütten an. Manche waren schon über 200 Jahre alt. Danach bauten wir eine Hui-Maschine. Wir mussten uns sehr anstrengen, damit sie auch gut funktioniert. Die Hui-Maschine hat einen Propeller, der sich dreht. Wenn man „Hui“ ruft, dreht sich der Propeller plötzlich auf die andere Seite! Dann durften wir uns allein im Museum umschauen. Wir konnten Musikinstrumente sehen oder Holzfälleranzüge oder alte Rutschen, auf denen die Baumstämme ins Tal transportiert wurden.
  

    

    
           
      
  

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